Musikalische Reise um die Welt am 12. April

Mit allen Sinnen ging es für zahlreiche Kinder und Eltern "In 80 Tagen um die Welt". Das gleichnamige Stück von Otto M. Schwarz zählte heuer zum Programm des Frühjahrskonzerts der Musikkapelle Bernbeuren. Einen Tag zuvor kam die Jugend unter dem Motto "Musik mit Bild und Worten" in den Genuss dieser Melodie, welche von rund 60 Musikern abschnittsweise passend zum Kinderbuchklassiker von Jules Verne vorgetragen wurde. Marion Hurm, selbst Musikerin und Büchereimitarbeiterin hatte die Geschichte zusammengefasst. Michael Hurm trat als Vorleser ans Pult und beschrieb die einzelnen Elemente, die im Text vorkamen und dann auch deutlich im Stück herauszuhören waren. Da trötete ein Elefant, man hörte die Dampflok dahinfahren, die Schiffshupe kündigte die Abfahrt an oder ein bedrohlicher Indianerüberfall wurde Hauptakteur Phileas Fogg beinahe zum bedrohlichen Verhängnis doch noch seine Wette zu gewinnen. Um die jungen Zuhörer noch mehr an die Story zu fesseln, wurden wie bei einem Bilderbuchkino die Zeichnungen von Lev Kaplan per Beamer auf eine Leinwand geworfen, welche der Esslinger Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt hatte.  Wer im Anschluss noch Lust hatte, durfte im Musikraum die verschiedenen Instrumente ausprobieren, denn Nachwuchstalente kann auch die Blaskapelle immer brauchen.

 

Bilderbuchkino in der Grundschule Schwabsoien am 12. April

Einmal im Jahr machen sich Irmgard und Kathrin mit Beamer und Laptop auf den Weg zur Grundschule Schwabsoien. Diesmal hatten sie passend für den letzten Tag vor den Osterferien eine Geschichte über Huhn Helma mit dabei. Bei zwei Lesungen kamen insgesamt über 50 Kinder in drei Klassen in den Genuss dieses lustigen Textes. Große Bilder an der Wand vervollständigten das Kino-Feeling.

 

KinderbuchYoga am 11. April

An der "Freundschaftsstunde Spezial" nahmen 19 Kinder teil.

Vielen Dank an Kristin Kögler für das Angebot!

 

KAG-Treffen Ostallgäu am 6. April

Die jährlichen Treffen der Kreisarbeitsgemeinschaft Ostallgäu bieten Austausch, Fortbildung und neue Ideen in einem. Drei Team-Mitglieder kamen dabei in den Genuss die Räumlichkeiten der Büchereien in Frankenried und Mauerstetten zu besichtigen, bevor es danach im Pfarrheim mit dem offiziellen Teil weiterging. Wie immer war auch Herr Hart vom Sankt Michaelsbund in Augsburg anwesend, der gemeinsam mit KAG-Leiterin Anna Arndt aus Aitrang auf aktuelle Themen einging. Schwerpunkt war u.a. die Seniorenarbeit und jede Bücherei konnte den Kolleginnen/Kollegen die örtlichen Hits und Flops der neuangeschafften Bücher verraten.

 

Literarischer Starkbierabend am 15. März

Der literarische Starkbierabend war wieder ein voller Erfolg!

Ob es an der mitreißenden Neuheiten-Vorstellung von Buchhändlerin Steffi Bertram-Kempf oder an unserem kulinarischen Imbiss samt Bierdrinks lag, können wir nicht sagen. Aber es hat wieder alles wunderbar zusammengepasst und unsere Besucher waren begeistert. Alle Bücher wurden von uns gekauft und warten auf viele Leser, die sich durch diese bunte Sammlung empfehlenswerter Titel "arbeiten" wollen.

 

Flohmarkttisch am Landfrauentag 6. Februar

Die Landfrauen aus dem ganzen Altlandkreis trafen sich in der Auerberghalle zu Gottesdienst, Vortrag und gemütlichem Beisammensein. Die BBV-Damen hatten uns angeboten einen Flohmarkttisch aufzustellen, um ausgeschiedene oder andere Bücher bzw. Zeitschriften "an die Frau" zu bringen. Ein paar Spenden kamen herein und deswegen Dankeschön für die Präsentationsmöglichkeit.

 

Erzähl-Café "Hausnamen" am 25. Januar

Das Bücherei-Team hatte beim Thema "Hausnamen" bereits geahnt, dass dies viele interessierte Besucher zum Erzähl-Café locken könnte. Mit 30 Gästen war die Bibliothek dann auch voll besetzt und bei Kaffee und Kuchen entwickelte sich ein reger Austausch. Irmgard Lieb hatte zu Beginn ein Gedicht vorbereitet, welches zum Benutzen der alten Hausnamen aufforderte, "denn so lernet eisre Kinder und Enkel die Vielfalt im Ort, dia Hausnäme bleibet erhalte und sind it auf oamol fort." Beim gemeinsamen Zusammentragen der Namen, konnte jeder etwas beisteuern, so fielen den Besuchern zu besonders häufigen Familiennamen wie "Hipp" unter anderem Schlepper, Bischof, Degele oder Schichtl ein, während es bei "Weiher" die Hausnamen Deifinger, Wasemüller, Häs, Geirar, Schmölz oder Milaz gebe. Im unteren Dorf sind bei einigen Anwesen noch die früheren Berufsbezeichnungen wie Färber, Gerber und Soaler üblich. Eine Besucherin bezeichnete sich selber als "Roathmos` Fehl, die mit Kapelleschuasters` Bua" verheiratet ist. Besonders gefreut hat uns, dass sich diesmal auch zahlreiche Männer angesprochen gefühlt haben. Die waren eigentlich schon immer eingeladen, aber bei diesem Thema war der allgemeine Tenor "da müssen wir schon hingehen, die Jungen wissen das ja nicht". Es wurde angeregt bei Häusern, zu denen es einen bekannten Hausnamen gibt, diesen als Schild anzubringen. Vor einigen Jahren haben dies bereits ein paar Hausbesitzer getan, aber wie an diesem Nachmittag klar wurde, gibt es noch jede Menge weitere bekannte Bezeichnungen für Anwesen im Dorf und die Weiler außerhalb. Ob Schnollar, Hessebeck, Kuisl, Langewalder, Schlosser, Schäffler oder Muggl - bei den meisten Begriffen war sofort klar, zu welchem Haus oder zu welcher Familie sie gehören. Mitgebrachte Bilder von früheren Gebäuden, die teilweise schon abgerissen wurden oder die Bernbeurer Dorfchronik halfen beim anschließenden Gespräch in den Tischrunden weiter. Geschichten hätte es noch genug für einen zweites Erzähl-Café gegeben, aber mal schauen um welchen Bereich es beim nächsten Mal gehen wird.

 

Strickeria 2019

Bereits viermal hat sich ein kleiner, feiner Kreis von begeisterten Strickerinnen auch 2019 schon in der Bücherei zum Handarbeiten und Ratschen getroffen. Noch mindestens den ganzen Februar gehen die Treffen weiter - immer montags von 18 bis 21 Uhr. Weitere Besucher sind herzlich willkommen!

 
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