Flohmarkttisch am Landfrauentag 6. Februar

Die Landfrauen aus dem ganzen Altlandkreis trafen sich in der Auerberghalle zu Gottesdienst, Vortrag und gemütlichem Beisammensein. Die BBV-Damen hatten uns angeboten einen Flohmarkttisch aufzustellen, um ausgeschiedene oder andere Bücher bzw. Zeitschriften "an die Frau" zu bringen. Ein paar Spenden kamen herein und deswegen Dankeschön für die Präsentationsmöglichkeit.

 

Erzähl-Café "Hausnamen" am 25. Januar

Das Bücherei-Team hatte beim Thema "Hausnamen" bereits geahnt, dass dies viele interessierte Besucher zum Erzähl-Café locken könnte. Mit 30 Gästen war die Bibliothek dann auch voll besetzt und bei Kaffee und Kuchen entwickelte sich ein reger Austausch. Irmgard Lieb hatte zu Beginn ein Gedicht vorbereitet, welches zum Benutzen der alten Hausnamen aufforderte, "denn so lernet eisre Kinder und Enkel die Vielfalt im Ort, dia Hausnäme bleibet erhalte und sind it auf oamol fort." Beim gemeinsamen Zusammentragen der Namen, konnte jeder etwas beisteuern, so fielen den Besuchern zu besonders häufigen Familiennamen wie "Hipp" unter anderem Schlepper, Bischof, Degele oder Schichtl ein, während es bei "Weiher" die Hausnamen Deifinger, Wasemüller, Häs, Geirar, Schmölz oder Milaz gebe. Im unteren Dorf sind bei einigen Anwesen noch die früheren Berufsbezeichnungen wie Färber, Gerber und Soaler üblich. Eine Besucherin bezeichnete sich selber als "Roathmos` Fehl, die mit Kapelleschuasters` Bua" verheiratet ist. Besonders gefreut hat uns, dass sich diesmal auch zahlreiche Männer angesprochen gefühlt haben. Die waren eigentlich schon immer eingeladen, aber bei diesem Thema war der allgemeine Tenor "da müssen wir schon hingehen, die Jungen wissen das ja nicht". Es wurde angeregt bei Häusern, zu denen es einen bekannten Hausnamen gibt, diesen als Schild anzubringen. Vor einigen Jahren haben dies bereits ein paar Hausbesitzer getan, aber wie an diesem Nachmittag klar wurde, gibt es noch jede Menge weitere bekannte Bezeichnungen für Anwesen im Dorf und die Weiler außerhalb. Ob Schnollar, Hessebeck, Kuisl, Langewalder, Schlosser, Schäffler oder Muggl - bei den meisten Begriffen war sofort klar, zu welchem Haus oder zu welcher Familie sie gehören. Mitgebrachte Bilder von früheren Gebäuden, die teilweise schon abgerissen wurden oder die Bernbeurer Dorfchronik halfen beim anschließenden Gespräch in den Tischrunden weiter. Geschichten hätte es noch genug für einen zweites Erzähl-Café gegeben, aber mal schauen um welchen Bereich es beim nächsten Mal gehen wird.

 

Strickeria 2019

Bereits viermal hat sich ein kleiner, feiner Kreis von begeisterten Strickerinnen auch 2019 schon in der Bücherei zum Handarbeiten und Ratschen getroffen. Noch mindestens den ganzen Februar gehen die Treffen weiter - immer montags von 18 bis 21 Uhr. Weitere Besucher sind herzlich willkommen!

 
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